3 einfache SEO Tipps für jede WordPress Webseite

Eine Webseite allein, reicht für den Erfolg im Interne nicht aus. Damit die eigene Seite auch von potentiellen Kunden gefunden wird, sollte man regelmäßige Suchmaschinenoptimierung betreiben und auf den richtigen Content setzen. In dem heutigen Artikel zeige ich drei einfache SEO Tricks, die man sofort auf der eigenen WordPress Webseite umsetzen kann und so eine Basis für weitere SEO-Maßnahmen schafft.

Professionelle Suchmaschinenoptimierung benötigt Zeit, Fleiß und Geduld. Doch gibt es da auch einige Dinge, die man schnell und einfach selbst auf einer WordPress Seite vornehmen kann um besser zu ranken. Drei davon, die am Anfang aller weiteren SEO-Schritte umgesetzt werden sollten, stelle ich euch jetzt kurz vor.

Permalinks in WordPress anpassen

Eine Grundeinstellung die jede WordPress Seite von Anfang an vorgenommen werden sollte, ist die richtige Permalink-Struktur. Der Permalink ist der Link, der in der URL Leiste des Browsers erscheint, wenn man sich auf eine Unterseite begibt. Leider missachten viele Webseiten-Betreiber diesen Punkt, wodurch Ihre Permalinks dann eine ähnliche Form haben wie: meine-seite.de/p-123-art-321. Das Problem hierbei ist nicht nur dass irritierende Aussehen für den Besucher, auch der Bot weiß mit solchen Permalinks nicht viel anzufangen.

In WordPress ist es dabei ganz einfach, die entsprechende Einstellungen vorzunehmen. Unter Einstellungen –> Permalinks, findet man mehrere Varianten für die Permalink-Struktur. Neben der Standard-Option (http://meine-seite.de/?p=123), die nicht empfehlenswert ist, gibt es noch weitere „schönere“ Strukturen für die Permalinks. Für SEO-Zwecke wird häufig eine benutzerdefinierte Kombination aus Kategorie und Beitragsnamen verwendet(hierfür einfach /%postname%/%category% einfügen). eine weitere häufig eingesetzte Variante deer URL ist es, den Beitragsnamen in die Permalink-Struktur einzubauen.

Weitere Infos dazu, findet Ihr im WordPress Codex:

http://codex.wordpress.org/Using_Permalinks

Alt-Tag, Description und Bildunterschrift

alt-tag-und-bildunterschrift-für-seo

Bilder sind ein sehr häufig verwendetes Element in den heutigen Webseiten. Jedoch haben sie den Nachteil, dass Bots sie, im Vergleich zu Menschen, nicht lesen können. Deshalb muss man bei der Verwendung von Bildern einige Punkte beachten, um Suchmaschinen beim „lesen“ dieser Information zu helfen. Eine Hilfestellungen ist dabei der sogenannte Alt-Tag.

Der Information, die man als Alt-Tag definiert, erscheint immer dann, wenn das Bild technischen oder anderen Gründen, nicht angezeigt werden kann oder der Besucher mit der Maus darüber schwebt (a-hover). Zudem gibt es in WordPess für Bilder spezielle Description-Felder, in denen man zusätzliche Informationen über das Bild oder den Zusammenhang mit dem Artikel hineinschreiben kann. Zuletzt spielt noch die Bildunterschrift eine wichtige Rolle bei der Suchmaschinenoptimierung. Hier sollte ein kurzer erklärender Text mir den wichtigsten Keywords eingefügt werden.

Mit diesen drei Hilfsmitteln gibt man dem Bot, die Möglichkeit auch Bilder bei der Analyse der eigenen Webseite zu verstehen und in den richtigen Kontext zu bringen. Bilder und Grafiken haben dabei einen zweifach positiven Effekt auf die Suchmaschinenoptimierung. Zum einen zeigt man durch den Einsatz von Bildern, dass der Artikel durch weitere Medienformate unterstützt wird und so wertvoller für den Leser ist, als eine reiner Text-Beitrag. Zum anderen sind die drei Felder eine zusätzliche Möglichkeit Keywords in seinen Artikel einzubauen.

Gezielter Einsatz von Content

Schon immer hieß es von den großen SEO-Blogs: „Content is King“. Daran hat sich auch bis heute nichts geändert außer, dass Google mittlerweile deutlich besser in der Bewertung von hochwertigen Inhalten geworden ist. „Content is King“ wurde durch sogenanntes Contentmarketing ersetzt. Das Buzzword steht dabei für den gezielten Einsatz von Content auf allen Kanälen im Internet. Die Aufgabe von Google ist und war es schon immer, gute Inhalte für den Suchenden zu bieten. Indem man gezielt Themen auf seinem Unternehmens-Blog behandelt und geschickt Keywords wählt, verdeutlicht man der Suchmaschine die eigene Relevanz für bestimmte Suchanfragen.

Social Media im Content Marketing

Zudem ist es dank der sozialen Netzwerke mittlerweile möglich seine Webseiten-Inhalte zu teilen um so mehr Menschen zu erreichen. Auch beeinflussen sogenannte „Social Signals“ das Ranking in Suchmaschinen, wodurch es immer wichtiger wird, seine Webseite auch nach außen hin zu streuen und zu vernetzen. Content Marketing bezeichnet dabei den kreativen Einsatz von Inhalten mit den vielen verschiedenen Mitteln die uns zur Zeit zur Verfügung stehen.

WordPress Nutzer haben hier einen Vorteil durch die integrierte Blog Funktion. Außerdem gibt es viele verschiedene Plugins um effizienter mit Content zu Arbeiten. Mit dem Plugin Jetpack zum Beispiel lassen sich Artikel automatisch auf den sozialen Netzwerken veröffentlichen. Wenn man bedenkt, dass man mittlerweile auf mindestens drei sozialen Netzwerken aktiv sein muss (Facebook, Twitter, Google+), spart man mit diesem Plugin einiges an Zeit.

Fazit:

SEO muss nicht immer teuer und kompliziert und lange dauern. Mit den oben genannten 3 Tipps kann jeder, der eine Webseite auf Basis von WordPress betreibt schon einiges für das eigene Ranking tun. Sämtliche weiteren Schritte, wie die externe Verlinkung, weitere OnPage-Maßnahmen und Ladezeit-Optimierung sollten für ein besseres Ranking später noch folgen.

 

 

 

0 Kommentare

Dein Kommentar

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.