Online sichtbar werden – Blogparade

Es gibt viele Wege online sichtbar zu werden, die einen setzen auf SEO, die anderen auf Social Media und wieder andere versuchen es mithilfe von Youtube-Marketing. Heute sehe ich mir daher die verschiedenen Methoden einmal genauer an und zeige kurz,  worauf wie wir vorgehen.

Eine perfekt gestaltete Website mit hilfreichen Texten und Infos bring niemandem was, wenn sie nicht gefunden und gelesen wird. Mittlerweile gibt es in fast jeder Branche starke Konkurrenz im Internet, gegen die man sich erst einmal behaupten muss um von seinen Kunden gefunden und beachtet zu werden. Genau darum dreht sich alles bei Sonja Tautermann in Ihrer Blogparade „Online sichtbar werden“. Ich möchte in meinem Beitrag näher auf die folgenden drei Möglichkeiten eingehen:

  1. SEO/SEM
  2. Social Media
  3. Youtube

Dabei sollte man das Mittel zum Zweck unbedingt abhängig von den eigenen Fähigkeiten, den zur Verfügung stehenden Ressourcen und vor allem von der Zielgruppe wählen.

SEO

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Suchmaschinen-Optimierung ist der Klassiker, wenn es darum geht Kunden im Internet zu gewinnen. Auch wir setzen primär auf gute Ranking’s um Aufträge übers Internet zu erhalten. Dabei war es früher deutlich einfacher für ein bestimmtes Keyword oben zu landen als heute. Neben der immer weiter steigenden Zahl an Unternehmen, die ebenfalls auf gute Platze hin optimieren, hat auch Google in der letzten Zeit immer wieder an seinen Such-Algorithmus gearbeitet.

In seinen letzten Updates hat der Suchmaschinengigant immer stärker versucht auf die Qualität von Inhalten zu achten und relevanten Content für den Nutzer zu erkennen. Darauf hat die SEO Szene mit dem sogenannten Content-Marketing reagiert. Hierbei erstellt man als Unternehmen bzw. Webmaster Inhalte, die an die Nutzerbedürfnisse und Probleme angepasst sind und den potenziellen Kunden einen klaren Mehrwert bieten. Meist macht man das in Form eines Corporate-Blogs.

Neben Content-Marketing spielen natürlich auch die altbekannten Ranking-Faktoren ebenfalls noch eine wichtige Rolle. Backlinks, OnPage und OffPage SEO sollten immer noch berücksichtigt werden um eine möglichst hohe Platzierung in den Suchergebnissen zu erzielen. Doch berücksichtigt Googles-Suchalgorithmus mittlerweile viele verschiedene Parameter, die mit einer Website zusammenhängen. Ein wichtiger Punkt ist hierbei auch das Berücksichtigen von den sogenannten Social Signals, auf die ich im folgenden Absatz noch näher eingehen möchte.

Social Media

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Eine weitere Möglichkeit online sichtbar zu werden, sind soziale Netzwerke. Alleine Facebook zählt mittlerweile mehr als 1.4-Milliarden aktive Nutzer weltweit (Quelle: Statista) und bietet somit ein enormes Potenzial für Unternehmer, Ihre Kunden auch online zu erreichen. Twitter (Quelle: Statista) und Google+ (Quelle: Statista) werden für Unternehmen und Selbständige mit rund 300- und 350- Millionen aktiven Nutzern immer wichtiger. Zu glauben, die eigene Zielgruppe wäre bei diesen Nutzerzahlen nicht auf einem der sozialen Netzwerke vertreten, wäre mehr als naiv.

Statistik: Ausgewählte Soziale Netzwerke weltweit nach Nutzerwachstum zwischen Q1 2014 und Q3 2014 | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Jedoch ist Social Media Marketing nicht so einfach, wie man auf den ersten Blick glauben mag. Ähnlich wie beim Content Marketing, muss man sich zunächst einmal eine gute Kommunikationsstrategie überlegen. Was ist das Ziel der Kommunikation auf den sozialen Netzwerken und wen möchte man dort erreichen? Abhängig davon sollte man seine Posts verfassen und strategisch veröffentlichen. Außerdem unterscheidet sich die Kommunikation auf Facebook stark von der auf Twitter oder Google+. Hier gilt es sich Zeit zu nehmen und entsprechend des sozialen Netzwerks individuelle Posts zu erstellen. Hier einmal eine kurze Übersicht über die Besonderheiten die man bei den drei wichtigsten sozialen Netzwerken beachten sollte.

  1. Facebook

    Facebook ist die Plattform, auf der sich die meisten Leute tummeln um Neuigkeiten über die Freunde, das aktuelle Weltgeschehen und sonstige Aktivitäten und News zu konsumieren. Als Unternehmen befindet man sich hier irgendwo zwischen dem letzten Beziehungsstatus einer Freundin, den Urlaubsbildern des Chefs und einem „vielleicht“ lustigen Katzenvideo. Da muss man sich schon anstrengen um aufzufallen. Um die Aufmerksamkeit des Nutzers auf sich zu richten, hilft es daher besonders aussagekräftige Bilder zu posten. Je nachdem welche Message man hat, kann dieser Post dann auf einen Artikel verweisen oder einfach nur ein Statement für das Branding enthalten. Für Facebook eignen sich auch Videos, Gewinnspiele oder News von Aktionen oder neuen Produkten. Viraler Content verbreitet sich besonders gut auf Facebook, da sich dort die eigenen Freunde aufhalten und Inhalte so mit höherer Wahrscheinlichkeit geteilt werden als auf anderen Plattformen.

  2. Twitter
    Die Plattform Twitter lebt von kurzen Nachrichten und Statements zu bestimmten Themen. Unternehmen verlinken hier oft mit einem gekürtzten Link auf aktuelle Artikel Ihres Corporate Blogs. Dabei ist es wichtig in den Titel, unter dem man seinen Beitrag auf Twitter postet so kurz, knackig und fesselnd wie möglich zu gestalten. Auch hier lassen sich einzelne Posts durch Bilder zusätzlich aufpeppen und sorgen so für mehr Aufmerksamkeit. Einige weitere wichtige Regeln für alle Vögel, die über Ihren Blog zwitschern möchten: wer folgt, dem wird auch gefolgt und wer kommentiert, favorisiert und andere erwähnt, wird ebenfalls kommentiert, favorisiert und von anderen erwähnt. Reziprozität und Gegenseitigkeit wird bei Twitter ganz groß geschrieben.
  3. Google+

    Auf Google+ sind meist die besonders interessieren User und Experten unterwegs. Hier kann man sich eine gute Community aufbauen um sich auszutauschen und innerhalb einer bestimmten Szene aktiv zu sein. Wer seine Blog-Posts hier teilt, taucht damit auch in den Google Suchergebnissen auf und kann darüber wiederum seinen Corporate Blog stärken. Außerdem werden Aktivitäten auf Googles eigenen Netzwerk ebenfalls als Social-Signals gewertet und beeinflussen die Position in den Suchergebnissen positiv. Das selbe gilt aber auch für Facebook und Twitter.

Youtube

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Seit einiger Zeit ist Youtube zu einem sehr beliebten Mittel für Online Marketing geworden. Obwohl der anfängliche Aufwand (Kamera, Schnitt, Equipment etc.) im Vergleich zu den anderen Methoden sehr hoch ist, kann der Output ebenfalls hoch ausfallen. Internetnutzer verbringen immer weniger Zeit mit dem Lesen von Artikeln und Beschreibungen von Produkten. Viele sehen sich stattdessen lieber Videos von Buch Rezensionen oder anderen Produkten an.

Pro Tag werden 4 Milliarden Videos auf Youtube angesehen (Quelle: Statista) wobei viele große Unternehmen vor dem eigentlichen Video Werbung schalten. Für kleine Unternehmen und Selbständige sind YoutubeAds aus meiner Sicht weniger sinnvoll. Ein Weg seine Zielgruppe dennoch über die Videopattform zu erreichen besteht jedoch darin, Content Marketing über Youtube zu betreiben. Bietet man auf seinem Youtube Kanal kleine Lösungen für seine Zielgruppe, positioniert man sich als Experte auf seinem Gebiet und baut eine kleine Community auf, die dann Akzelerator wirkt oder selbst zur Kundschaft wird.

Wie wir uns online sichtbar machen

Unser Fokus liegt zur Zeit ganz klar auf SEO und Content Marketing. In unserem Blog schreiben wir über die Möglichkeiten die WordPress als Webdesign CMS bietet und beschreiben auch einige Probleme und Lösungen, die das System mit sich bringt. Da wir unsere Position langfristig aufbauen und halten möchten, sind für uns bezahlte Anzeigen in den Suchergebissen nicht interessant.

Aus Sicht des Social Media Marketings haben wir noch Potenzial, welches wir ausschöpfen können. Das werden wir in Zukunft auch tun, da bestimmte Aktionen und Angebote über die sozialen Netzwerke einfach besser verbreitet werden können und schneller die gewünschte Wirkung erzielen.

Zu den bezahlten Anzeigen auf sozialen Netzwerken…

Wie Sonja es in Ihrem Beitrag zur Blogparade schon sehr schön gesagt hat, bieten bezahlte Anzeigen auf Facebook zwar eine ziemlich genaue Auswahl der Zielgruppe, jedoch fehlt dabei ganz klar die Motivation des Nutzers.

Banner, Sponsored Posts und weitere bezahlte Anzeigenformate mögen für Aktionen vielleicht sinnvoll sein, können aber nicht mit der aktiven Sucher eines Nutzer nach dem eigenen Produkt mithalten. Bei einem Nutzer, der in Google nach einem bestimmten Produkt/Dienstleistung sucht, ist die Wahrscheinlichkeit einer Konversion deutlich höher als bei bezahlten Anzeigen oder Bannern. Daher können bezahlte Anzeigen die eigene Online-Marketing Strategie zwar Unterstützen und ergänzen, niemals aber komplett ersetzen.

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