Wichtige Webdesigntrends 2015 – Material Design

Heute geht es im Rahmen der Artikelserie „Wichtige Webdesigntrends 2015“ um das Thema Material Design. Was ist das für ein neuer Designstandard, den Google noch in diesem Jahr auf einen Großteil seiner Dienste übertragen möchte? Worauf basiert Material Design und welche Vorteile hat es für das Webdesign?

Seitdem Google das erste Mal sein neuen Designstandard vorgestellt hat, spekulieren viele Designer und Webblogger wann und wie der Suchmaschinenprimus seine vielen Onlinedienste entsprechend anpasst. In diesem Artikel sehe ich mir das sogenannte Material Design etwas genauer an und zeige anhand von Beispielen, worauf es dabei ankommt.

Material Design – Einer der wichtigsten Webdesigntrends 2015?

Googles neues Material Design unterscheidet sich nur in wenigen, aber dennoch sehr wichtigen Details vom bekannten Flat Design. Beim Flat Design, welches sich seit der Veröffentlichung von Windows 8 einer enormen Beliebtheit erfreut, geht es darum Designelemente so minimalistisch und einfach wie nur möglich zu gestalten. Grundlegend sind dabei feine Schriften, große bunte Kacheln und das komplette Verzichten auf realistisch wirkenden Elemente wie Verläufe oder Texturen.

Beim Material Material Design verhält es sich dabei ähnlich, auch dieses lebt von vielen  Farben, flachen Elementen und großen Kacheln/ Flächen. Der kleine aber äußerst relevante Unterschied dieser beiden Designtrends besteht darin, dass man sich im Material Design an dem Umgang mit Gegenständen in der realen Welt orientiert und trotz Flat Design in die dritte Dimension geht.

Das bedeutet, dass man Bedienelemente die gerade aktiv sind durch Schatten in den Vordergrund stellt und viel mit verschiedenen Ebenen arbeitet. Dadurch wird die Bedienung von Oberflächen, die auf das Gestaltungsprinzip des Material Design beruhen, besonders intuitiv und einfach für den Benutzer. Die Absicht die Googles Designer bei der Entwicklung hatten war, dass man Material Design auf vielen verschiedenen Geräten nutzen kann um so die Usability deutlich zu verbessern.

In einem kurzen Video verrät einer der mit-entwickelnden Designer von Google, was das Besondere an Material Design ist und was sich die Entwickler dabei so gedacht haben:

Besonders interessant wird es, wenn man sich neue technische Spielereien wie Smartwatches, Touch Tables und die immer stärker verbreiteten Tablet PC’s ansieht. Gerade hier steht die benutzerfreundliche Bedienung im Vordergrund, um den Nutzern ein maximal einfaches und angenehmes Erlebnis zu ermöglichen. Leider gibt es noch nicht viele Webseiten oder Apps die das neue Gestaltungsprinzip nutzen. Bisher haben lediglich Google, das Framework Bootstrap und einige Appentwickler das Material Design verwendet.

Allerdings wird es in diesem Jahr mit hoher Wahrscheinlichkeit einen rasanten Anstieg an Webseiten und Apps im Material Design Look geben. Zumal auch Google sich stakt bemüht die neuen Designelemente an die App und Webdesigner zu bringen. Dazu veröffentlichte der Konzern vor kurzem einen Material Design Leitfaden und 750 SVG Icons. Nachfolgende noch einige Beispiele:material-design-beispiel-2 material-design-beispiel-3

 

Bilderquelle

 

material-design-mit-bootstrap

 

Bildquelle

0 Kommentare

Dein Kommentar

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.