Zeitmanagement mal anders – 5 Tipps für mehr Freizeit

Wie kann ich bei der Arbeit Zeit sparen um sie später für meine Freizeitaktivitäten zu nutzen? In dem heutigen Artikel gebe ich  5 einfache Tipps für besseres Zeitmanagement und effizienteres Arbeiten.

Jeder unserer Tage hat nur 24 Stunden, wovon wir durchschnittlich 8 Stunden schlafen, 6-8 Stunden arbeiten, 2 Stunden für das Essen aufbringen und den Umständen nach 1-3 Stunden unterwegs sind. Ist man selbständig, hat man den Vorteil, dass man seine Zeit selbst einteilen kann. Je mehr man in weniger Zeit schafft, desto mehr bleibt einem für andere Dinge. Doch lauern überall irgendwelche Ablenkungen, gerade die sozialen Netzwerke verschlingen unsere Zeit und Produktivität nahezu. Deshalb möchte ich heute im Rahmen der Blogparade zum Thema Zeitmanagement von Andrea Heimer einige Tipps für mehr Effektivität im Arbeitsalltag geben.

zeitmanagement

To-Do-Liste mal anders

Fast jeder, der schonmal viele Aufgaben gleichzeitig bewältigen musste, hat auch mal eine To-Do-Liste angelegt. Meine eigenen To-Do-Listen werden leider meist zu lang und so übertrage ich die nicht erledigten Punkte auf die Liste für den nächsten Tag und so weiter. Sicherlich haben To-Do-Listen auch Ihre guten Seiten, jedoch bleiben auch sehr viele von ihnen unerledigt. Auf meiner Recherche für diesen Artikel bin ich über eine abgewandelte Version der To-Do-Liste gestoßen.

Bei der sogenannten Not-To-Do-Liste, schreibt man sich all die Dinge auf eine Liste, die man nicht tun möchte. Dazu gehören zum Beispiel alle Tätigkeiten, die einen Ablenken und einem Zeit stehlen, oder die einen ineffizient machen. Eine solche Liste hilft einem also nicht bestimmte Dinge im Blick zu behalten und zu erledigen, sondern Alles was die Arbeit negativ beeinflusst, zu vermeiden. Sicherlich ist es sinnvoll beide Varianten zu nutzen, um sowohl die Tagesziele im Überblick zu haben aber auch mögliche Hindernisse die man vermeiden möchte.

Einfach mal früher aufstehen

Eine Sache, die auf den ersten Blick ziemlich plausibel klingt, jedoch sehr effektiv und sinnvoll ist, ist das frühe Aufstehen. Wer den Tag möglichst früh beginnt, wird schnell feststellen, dass bestimmte Aufgaben in der Früh einfach besser und schneller erledigt werden können. Und wenn man dann erst einmal mit seinen E-Mails und anderen lästigen ToDo’s fertig ist, hat man noch immer genügend Zeit für weitere Aufgaben.

Natürlich ist da jeder Mensch anders, die einen stehen sowieso früh auf, wobei die anderen ziemliche Morgenmuffel und morgens eher unproduktiv sind. Jedoch habe ich festgestellt, dass ich Aufgaben, die ich sonst den ganzen Morgen vor mich herschiebe, ganz früh am Besten erledigen kann. Dazu gehört zum Beispiel die Bearbeitung von E-Mails oder das Posten in sozialen Medien.

Routinen entwickeln

Routinen sind schon immer ein gutes Mittel gewesen um Aufgaben besser zu bewältigen. Sie erleichtern den Ablauf, da er nicht immer neu geplant werden muss, sondern feststeht. Wer also wiederkehrende Aufgaben in seinem Tag erkennt, kann sie durch einen festen Ablauf und eine feste Zeit routinieren und so Zeit sparen. Außerdem geben Routinen Menschen Stabilität und Sicherheit, was zusätzlich zum Wohlbefinden beiträgt und die Arbeit angenehmer macht.

Feste Pausen einlegen

Wer Arbeitet muss auch Pausen machen. Viele Selbständige vergessen das, arbeiten den ganzen Tag hinweg durch und merken nicht, dass Ihre Effektivität darunter leidet. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wer versucht ohne Pausen zu arbeiten, trödelt während der Arbeit selbst ohne es bewusst zu merken. Da wird schnell mal aus einem kurzen Blick in Facebook ein halbstündige Sitzung oder eine sogenannte“Recherche“ 😉 . Deshalb sollte man feste Pausen einlegen, in denen man sich möglichst mit etwas komplett anderem befasst, um anschließend wieder mit gesammelter Energie an die Arbeit zu gehen.

Auch mal die Umgebung wechseln

Selbständige arbeiten häufig zunächst in ihren eigenen vier Wänden. Das kann schnell zum Verhängnis werden, wenn man den ganzen Tag lang nichts anderes zu sehen bekommt als sein Home-Office. Ich selbst habe die Erfahrung gemacht, dass es gut tun kann den Arbeitsplatz hin und wieder woanders hin zu verlegen. Auch wenn es nur für ein paar Stunden ist. Je nach Beruf und bevorstehenden Aufgaben, kann man auch in ein Cafè gehen oder einen Co-Working-Place aufsuchen.

Ist man aus irgendwelchen Gründen an die eigene Wohnung gebunden, so hilft es sich einfach mal mit dem Laptop in die Küche oder ins Wohnzimmer zu begeben. Hat man irgendwann alle Zimmer durch, kann man auch mal den Tisch in die andere Ecke des Raums stellen und so für Veränderung sorgen. Jedoch darf man den Umgebungswechsel nicht zu intensiv betreiben, da die Fahrt in die Stadt oder zum nächsten Cafè auch Zeit kostet. Und auch die kurze Umräumt-Aktion, kann schnell in eine Renovierung ausarten…was sicherlich nicht zur Zeit-Ersparniss beiträgt.

Fazit

Zeitmanagement heißt seine vorhandene Zeit zu nutzen und Aufgaben effizient zu bewältigen. Befolgt man die oben genannten Tipps und bleibt konsequent in seinen Handlungen, so spart man bei seinen täglichen Aufgaben Zeit und hat so noch genügend davon für andere Dinge übrig. Für mich persönlich ist der größte Zeitfresser übrigens das Surfen im Internet und in sozialen Netzwerken, viel zu schnell lese ich einen spannenden Artikel nach dem anderen und verliere dadurch wertvolle Zeit. Das ist ab jetzt Punkt Nr. 1 auf meiner Not-to-Do-List.

 

3 Kommentare
    • w012c033
      w012c033 says:

      Hallo Frank,

      du hast Recht! Dein Artikel stellt eine schöne Ergänzung meiner Not To Do Liste dar. Danke für dein Kommentar!

      Viele Grüße

      Robert

      Antworten

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